| OBEDIENCE / Grundgehorsam
beim Junghund
Mit 10 bis 12 Monaten beginnt man die bisher gelernten OBEDIENCE und
Apportier-Übungen auszubauen. Denn bevor man überhaupt an weitere
Aufgaben denken kann, muss der Hund leinenführig sein, die Kommandos
Sitz und Platz beherrschen und sich nicht aus dem Einwirkungskreis des
Hundeführers begeben. Wenn der Hund in größerer Entfernung
vom Hundeführer selbstständig arbeiten soll, muss man schon
sicher sein, dass er sich nicht alleine verlustiert! Er darf also schon
mal überhaupt nicht hetzen und muss sofort auf Zuruf oder Pfiff zurückkommen.
Wenn ein Hund ohne Dummy nicht kommt, wird er es mit Dummy erst recht
nicht machen!
Ein wichtiges, weil oft vergessenes Kommando ist das RELEASE-Kommando,
welches dem Hund anzeigt, dass ein vorher gegebenes Kommando wie SITZ,
aufgehoben ist ist. Dies kann ein OK, AUF oder
ähnliches sein.
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Das Fußgehen
ist eine wesentliche Voraussetzung für die erfolgreiche Dummyarbeit.
Man beginnt diese Übung immer angeleint und kann zur Unterstützung
den sogenannten Heeling-Stick benutzen. Diese Stöckchen
wird nicht dazu benutzt, den Hund zu Bestrafen sondern um ihm Hilfestellung
zugeben. Wichtig ist, dass man das Stöckchen sehr intensiv zum
Loben und Streicheln einsetzt. Hat der Hund erst mal Angst vor dem
Stöckchen, wird man ihn kaum dazu bewegen können zu kommen,
wenn man es in der Hand hält.
In der zweiten Stufe lernt der Hund sich zu setzen wenn man stehen
bleibt und weiterzugehen, wenn wir weitergehen. |
Das Warten
ist das nächste, was der Hund lernen muss. Man kann dazu Kommandos
wie BLEIB oder WARTE benutzen. Eine gute Hilfestellung
für den Hund ist es, wenn wir nach dem Kommando BLEIB
immer mit dem rechten Bein zuerst losgehen, beim Kommando FUSS
immer mit dem linken.
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