Dummy-Training

Autor: Hans-Werner Franz


Hans-Werner Franz

 

OBEDIENCE / Grundgehorsam beim Junghund

Mit 10 bis 12 Monaten beginnt man die bisher gelernten OBEDIENCE und Apportier-Übungen auszubauen. Denn bevor man überhaupt an weitere Aufgaben denken kann, muss der Hund leinenführig sein, die Kommandos Sitz und Platz beherrschen und sich nicht aus dem Einwirkungskreis des Hundeführers begeben. Wenn der Hund in größerer Entfernung vom Hundeführer selbstständig arbeiten soll, muss man schon sicher sein, dass er sich nicht alleine verlustiert! Er darf also schon mal überhaupt nicht hetzen und muss sofort auf Zuruf oder Pfiff zurückkommen. Wenn ein Hund ohne Dummy nicht kommt, wird er es mit Dummy erst recht nicht machen!
Ein wichtiges, weil oft vergessenes Kommando ist das RELEASE-Kommando, welches dem Hund anzeigt, dass ein vorher gegebenes Kommando wie SITZ, aufgehoben ist ist. Dies kann ein „OK“, „AUF“ oder ähnliches sein.

class="so1" Das Fußgehen
ist eine wesentliche Voraussetzung für die erfolgreiche Dummyarbeit. Man beginnt diese Übung immer angeleint und kann zur Unterstützung den sogenannten „Heeling-Stick“ benutzen. Diese Stöckchen wird nicht dazu benutzt, den Hund zu Bestrafen sondern um ihm Hilfestellung zugeben. Wichtig ist, dass man das Stöckchen sehr intensiv zum Loben und Streicheln einsetzt. Hat der Hund erst mal Angst vor dem Stöckchen, wird man ihn kaum dazu bewegen können zu kommen, wenn man es in der Hand hält.
In der zweiten Stufe lernt der Hund sich zu setzen wenn man stehen bleibt und weiterzugehen, wenn wir weitergehen.


Das Warten
ist das nächste, was der Hund lernen muss. Man kann dazu Kommandos wie „BLEIB“ oder „WARTE“ benutzen. Eine gute Hilfestellung für den Hund ist es, wenn wir nach dem Kommando „BLEIB“ immer mit dem rechten Bein zuerst losgehen, beim Kommando „FUSS“ immer mit dem linken.

 

 

Home