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Impfschema der Vet.-Med. Klinik der Universität Zürich |
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Auch im deutschsprachigen Raum kommt es inzwischen zum Umdenken in Sachen Impfungen. Seit in wissenschaftlichen Untersuchungen von Duval und Giger (1996) der Zusammenhang zwischen Impfungen und dem Auftreten von immunvermittelten Erkrankungen nachgewiesen wurde, ist die bislang unkritische Haltung gegenüber jährlichen Auffrischimpfungen einer kritischeren Betrachtung gewichen. Auch wird inzwischen der oft länger als 1 Jahr dauernde Impfschutz für verschiedene Krankheiten anerkannt. Die neuen Grundsätze für Impfungen sind ('Immunprophylaxe, Impfungen, Vakzinen, Immunisierungsprogramme und Immuntherapie' aus 'Praktikum der Hundeklinik', Hsgr. Peter Suter): 1. gesetzliche und Grenzübertritts-Impfbestimmungen erfüllen (Tollwut) 2. alle Hunde gegen tödliche und weitverbreitete Seuchen (Staupe, Parvovirose) grundimmunisieren 3. gegen die übrigen Krankheiten nur impfen, soweit eine individuelle Gefährdung besteht (Besuch von Ausstellungen, Einstellung in Tierheime) 4. Auffrischimpfung (Boosterung) unter Berücksichtigung der Dauer des Impfschutzes und der Gefährdung. Nach dem Motto 'so oft wie nötig, so wenig wie möglich' hat sich folgendes Impfschema (Vet.-Med- Klinik der Universität Zürich) bewährt:
1. GI = 1. Grundimmunisierung; 2. GI = 2. Grundimmunisierung Es sollen nur gesunde und zuvor entwurmte Hunde geimpft werden. Eine kurze Anamnese und Allgemeinuntersuchung mit Messen der Körpertemperatur muss in jedem Fall erfolgen, um unliebsamen Vorkommnissen vorzubeugen.
Literatur Duval, D., U.Giger (1996) Vaccine-associated immun-mediated
hemolytic anemia in the dog. J.Vet.Med.10:290
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