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Impfungen |
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Der folgende Artikel über Impfungen wurde nach der entsprechenden Sendung 'Tiere suchen ein Zuhause' auf der WDR-Site veröftentlicht. Die Wiedergabe erfolgt mit Erlaubnis der Redaktion.
Hintergrund für die wachsende Kritik an der herrschenden Impfpraxis sind Gesundheitsschäden, die in Zusammenhang mit Impfungen beobachtet wurden (Zunahme von Allergien, Arthritis, Magen-Darm-Krankheiten, Verhaltensprobleme etc.), allgemeine immunologische Überlegungen und Untersuchungen, die auf die jahrelange Schutzdauer verschiedener Impfungen hinweisen. In Amerika hat man zum Beispiel festgestellt, dass Hunde nach einer Grundimmunisierung im Welpenalter nach Jahren noch ausreichend geschützt waren. Impfkritiker monieren vor allem die mangelnde wissenschaftliche Basis für die jährlichen Impfungen. Vor allem zum Thema Impfschäden wisse man noch viel zu wenig. Sie wünschen sich mehr Forschungen auf diesem Gebiet. Allerdings ist es schwer, dafür Gelder aufzubringen. Die Pharmaindustrie, für die die Impfungen ein großes Geschäft sind, haben kein Interesse, in entsprechende Studien zu investieren. Auch bei dem Gros der Tierärzte besteht wenig Nachfrage. Viele verabschieden sich nur ungern vom Ein-Jahres-Schema, da die Impfungen eine sichere Einkommensquelle für eine Tierarztpraxis darstellen. Geimpft wird in der Regel mit fünf- bis siebenfachen Kombinationspräparaten.
Dabei ist die in der Kombination enthaltene Tollwutimpfung die eigentliche
Taktgeberin der jährlichen Auffrischungen. Für die Tollwut gelten
nämlich spezielle gesetzliche Regelungen: Hat ein Hund Kontakt mit
einem tollwutverdächtigen Tier, dann können die Veterinärämter
bei uns die Tötung des Hundes verlangen, wenn er nicht innerhalb
der letzten zwölf Monate geimpft worden ist. In den USA sind inzwischen nämlich Tollwutpräparate zugelassen, die nachgewiesenermaßen mindestens drei Jahre Schutz bieten. Auch von den bei uns üblichen Tollwutimpfstoffen weiß man, dass sie sehr viel länger als ein Jahr schützen. Forscher gehen außerdem davon aus, dass auch der Impfschutz gegen virale Erkrankungen wie Parvovirose, Staupe oder die ansteckende Leberentzündung sehr viel länger als ein Jahr anhält. Professor Horzinek von der Universität Utrecht, einer der führenden Kleintier-Virologen Europas, spricht im Fall der Staupe sogar davon, dass eine Impfung im Welpenalter lebenslang vorhält. Auf der anderen Seite liegt die Schutzdauer für bakteriell verursachte
Krankheiten wie Zwingerhusten und Leptospirose offenbar unter einem Jahr.
Diese Krankheiten sind in der Regel gut behandelbar, die Impfungen dagegen
aber umstritten. Einige stehen im Verdacht, das Immunsystem des Hundes
zu schädigen. Der beste Schutz gegen Infektionskrankheiten sind nicht die Impfungen
sondern vor allem ein gutes Immunsystem, Hygiene, eine tierfreundliche
Umgebung, gute Ernährung und eingehende tierärztliche Beratung
zur richtigen Haltung. Schlecht ernährte Tiere, die unter Dauerstress
leben, sind auch durch Impfungen nicht ausreichend geschützt.
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