|
Alternative Heilmethoden: Homöopathie |
Als Ausgangsmaterialien für homöopathische Arzneien dienen Mineralien, Pflanzen, Tiere und sogar chemische Verbindungen. Im Gegensatz zum Einsatz herkömmlicher Medikamente, wird die Wirkung homöopathischer Heilmittel nicht durch die Substanz an sich bewirkt. Die homöopathischen Ausgangsstoffe werden schrittweise verdünnt und verschüttelt (bzw. verrieben), was man Potenzieren nennt (lat. potentia = Kraft, Vermögen). Durch dieses stufenweise Verschütteln mit dem Lösungsmittel
bzw. Verreiben mit Milchzucker nach genau festgelegten Richtlinien wird
die Arznei energetisch verändert, wodurch sie ihre Kraft entfaltet.
Will ein Veterinär oder Tierheilpraktiker erfolgreich Hunde homöopathisch behandeln, muss er über sehr gute Kenntnisse des hundlichen Verhaltens verfügen, da er sich anhand des gesamten Erscheinungsbildes des Patienten für das richtige Mittel entscheidet. Überall dort, wo Lebensvorgänge gestört, aber noch regulierbar sind, ist die Homöopathie wirksam. Hunde jeden Alters können behandelt werden. Zum Einsatz kommt die Homöopathie bei akuten und chronischen Erkrankungen aller Organsysteme, Infektionskrankheiten, Stoffwechselstörungen, hormonellen Störungen, Unfruchtbarkeit, Verhaltensstörungen und psychischen Erkrankungen, zur Vorbeugung, als schonende Therapie beim alten und überempfindlichen Tier, zur Steigerung der Abwehrkräfte und des Immunsystems und überall dort, wo eine "gesunde" und rückstandsfreie Therapie verlangt wird. Die Homöopathie kann als alleinige Therapie angewandt werden, unter
Umständen auch gemeinsam mit anderen Methoden. Mehr zu Homöopathie sowie Adresslisten von homöopatisch behandelnden Tierärzten und Tierheilpraktikern finden Sie in der Linkliste.
Links zur Homöopathie: Gesellschaft für ganzheitliche Tiermedizin Homöopathie (Hessischer Rundfunk) Klassische Homöopathie (Ursula Veiser) Klassische Homöopathie für Tiere (Elke Labinsky) Österreichische Gesellschaft für veterinärmedizinische Homöopathie mit Adressliste
|