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Die Fellpflege des Tollers |
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Fell und Haut sind der Spiegel der Gesundheit des Hundes Auch wenn der Toller, was die Fellpflege anbelangt, ein sehr pflegeleichter Hund ist, sollten wir uns doch immer klar machen, dass bei ihm Haut und Haar zwar unserem ähnlich, aber dennoch ganz anders sind. So besteht beim Menschen die oberste Hautschicht (Epidermis) aus 10-15 Zellschichten, beim Toller dagegen sind es nur 3-6. Wie wir hat unser Hund über den ganzen Körper verteilt Duftdrüsen, Schweißdrüsen aber sind im Gegensatz zu unserem Körper, nur an den Pfotenballen zu finden. Bei uns Menschen wächst das Haar kontinuierlich, beim Toller dagegen zyklisch in Abhängigkeit von der Jahreszeit und bei Hündinnen noch beeinflusst vom Fortpflanzungszyklus. Ein weiterer Unterschied ist der pH-Wert der Hautoberfläche, der beim Menschen etwa pH 5,5 beträgt, beim Hund dagegen pH 5,5 bis 7,5, also weniger sauer und somit anfälliger für die Besiedlung mit Krankheitserregern ist.
Am besten wird schon der Tollerwelpe daran gewöhnt, dass die Fellpflege etwas ganz Normales und Angenehmes ist. Beim Stillhalten helfen anfangs Leckerlies ungemein und das Bürsten sollte so angenehm wie möglich sein, d.h. es wird mit einer weichen Bürste gebürstet und das Fell muss trocken sein. Auch wenn das tägliche Bürsten bei einem Welpen oder Junghund normalerweise nicht nötig ist, so hilft es doch, ihn daran zu gewöhnen, dass er jederzeit und überall von seinen Menschen berührt werden darf. Für erwachsene Toller sind alle Bürsten geeignet, die hart genug sind, dass sie auch die tieferen Fellschichte erreichen, aber gleichzeitig so weich, dass sie nicht unangenehm auf der Haut kratzen oder das Haar beschädigen. Dann gibt es noch große Unterschiede in der Effizienz der Bürsten. Bei geeigneten Bürsten lassen sich z.B. während dem Fellwechsel die toten Haare sehr leicht herauskämmen, ungeeignete Bürsten laden nur das Fell statisch auf und die toten Haare bleiben trotzem drin. Da hilft am besten ausprobieren. Übrigens sind Bürsten für den menschlichen Gebrauch oft wesentlich preisgünstiger als spezielle Hundebürsten und keinesfalls schlechter. Bürsten: Zuerst bürstet man das Fell mit dem Strich, d.h. in dieselbe Richtung wie die Haare liegen, um das Fell erst einmal grob zu ordnen. Dann wird überall noch einmal vorsichtig gegen den Strich, also entgegen der Wuchsrichtung der Haare, gebürstet, wodurch am besten tote Haare oder Schüppchen in der Bürste hängen bleiben. Zum Schluss wird wieder mit dem Strich gebürstet, um das Fell wieder schön in Ordnung zu bringen. Damit werden effektiv lose Haare, Staub oder Schmutz entfernt. Außerhalb des Fellwechsels kann man sich bei Tollern beim Bürsten auf ein Minimum beschränken. Je nach Felllänge und -beschaffenheit braucht man das nur alle 2-4 Wochen zu tun. Kämmen: Besser als mit einer Bürsten lassen sich die Haare am Behang, also den Ohren des Tollers mit einem Kamm pflegen. Hier empfiehlt sich ein weicher Kamm mit engstehenden Zinken. Er wird auch beim Kürzen der Haare an den Pfoten benötigt.
Da hierbei das Wasser bis ganz auf die Haut gelangt und das Fell viel stärker durchnässt wird als beim Duschen ohne Shampoo, muss der Hund hinterher durch Bewegung oder entsprechende Raumtemperaturen so warm gehalten werden, dass er nicht friert. Als Vorbereitung für Ausstellungen, wird der Toller auf eine bestimmte Art und Weise getrimmt. Dabei wird das helle, flusige Haar an Ohren gekürzt sowie die langen Haare zwischen den Zehen und an der Rückseite der Läufe abgeschnitten. Anleitungen, wie man das am besten macht, sind auf folgenden Seiten zu finden:
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