Was
wird erwartet?
Was ist..?
Was sind denn Klassen?
Welche Noten gibt es?
Platzierungen, Anwartschaften und Titel
Was wird erwartet?
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Für den unbedarften Zuschauer sieht es so aus, als müsste
man bei einer Hundeausstellung mit seinem Toller nur ein paar
Mal im Kreis gehen und dann etwas stehenbleiben. Damit ist es
leider nicht getan. Es geht darum, den Hund in optimaler Verfassung
so vorteilhaft wie möglich zu präsentieren.
Ganz wichtig ist, daß man genau so schnell läuft,
daß sich der Hund in einem gleichmäßigen Trab
fortbewegt. Wenn man zu langsam ist, trottet der Hund gelangweilt
rum. Ist man zu schnell, fängt er an zu galoppieren - und
so mancher Toller auch hoch zu springen. Gefragt ist aber eine
freie, raumgreifende Bewegung mit viel Schub und Vortritt, denn
es soll das Gangwerk des Hundes beurteilt werden.
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Wenn man der erste in der Reihe ist, ist es natürlich
einfach, weil man die Geschwindigkeit bestimmen kann. Wenn jemand
vor einem zu langsam für den eigenen Hund läuft, hilft
es oft, die ganze Ringfläche zu nutzen (bis in die Ecken
gehen). Das verlängert den Weg und man kann schneller laufen
als der Vorgänger. Wenn das auch nichts hilft, besser kurz
stehenbleiben (aber nur in Ausnahmefällen).
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Nach der gemeinsamen Runde im Ring bleiben alle stehen und
es wird jeder einzelne Toller genauestens beurteilt. Meist erst
im Stand und danach nochmals in der Bewegung.
Im Stand muss sich der Hund vom Richter anfassen lassen, da
sich bei langhaarigen Hunde, wie dem Toller, nur so der Körperbau
wirklich beurteilen lässt. Lässt der Hund das nicht
zu, wird er disqualifiziert. Das kann man aber z.B. auf dem
Hundeplatz oder beim Spazierengehen üben (andere Hundebesitzer
bitten, den Hund anzufassen).
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Ein weiteres Problemfeld: Zähne zeigen. Viele Richter
sind damit einverstanden, daß der Hundhalter dem Hund
den Fang öffnet und die Zähne zeigt. Manche Richter
bestehen jedoch darauf, dies selbst zu tun. Wenn der Hund hier
zickt, gibt das Abzug, schlimmstenfalls droht Disqualifikation.
Es kann hilfreich sein, den Hund zwischen die Beine zu nehmen.
Zähne zeigen kann man auch üben (wenn man genügend
mutige Freiwillige findet) und vielen hilft schon das Hörzeichen
'Zähne', dass sie wissen, was jetzt kommt und sich darauf
einstelen können..
Zum Vorführen im Ring bitte keine normale Leine und kein
normales Halsband benutzen. Es gibt spezielle dünne Vorführleinen
zu kaufen. Darauf achten, daß die Farbe der Vorführleine
zum Hund passt - das ist wichtiger, als eine zur Kleidung passende
Leine. Für einen Toller ist eine Leine aus Naturleder oder
in Rotbraun am besten, die lenkt am wenigsten ab.
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Thema Kleidung: Manchen Richtern ist es ziemlich egal wie der
Hundeführer daherkommt. Andere Richter legen auf ein gepflegtes
Aussehen und zum Hund passende Kleidung (dunkle Kleidung zum
hellen Hund, helle Kleidung zum dunklen Hund) sehr viel wert.
Gepflegtes Äußeres beim Hund: Auch hier unterschiedliche
Ansichten der Richter. Bei manchen Richtern gewinnt ein mit
kiloweise totem Haar behangener Hund, ein anderer Richter hat
einer Hündin in die Bewertung geschrieben: Zu stark getrimmt.
Viele Richter dagegen erwarten, daß der Hund in optimalem
Zustand präsentiert wird. Dazu gehört auch das Entfernen
von totem Haar (dies ist keine Manipulation, sondern notwendige
Fellpflege).
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Wer einfach so - ohne Vorbereitung - in den Ring geht,
darf sich nicht wundern, wenn ihm der Richter eine Abfuhr erteilt.
Deswegen üben, üben, üben. Durch eine gute Präsentation
kann man viele "Mängel" des Hundes wett machen.
Dazu ist es jedoch notwendig, sich mit dem Standard seiner Rasse zu
beschäftigen. Denn nur wer die "Fehler" (im Sinne des
Standards) seines Hundes kennt (und kein Hund ist perfekt), kann mit
Ausstellungstechnik darauf reagieren.
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Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussieht, es wird
nicht hauptsächlich die Optik bewertet. Es kommt nicht
nur auf die für jeden Laien leicht zu erkennenden Äußerlichkeiten
wie Fellfarbe und Fellänge an, sondern vielmehr auf Kriterien
wie Brusttiefe, Winkelung, Proportion, Kopf, Anzahl der Zähne,
Zahnfehlstellungen, Schub, Gangwerk, etc,etc,etc, alles Merkmale,
die objektiv abrufbar und meßbar sind.
Natürlich spielt auch der subjektive Eindruck des Richters
eine Rolle, Tagesform des Hundes, Pflegezustand, Interesse und
Verhalten des Ausstellers, Wesen des Hundes und die Prioritäten
des Richters. Erachtet er das Wesen des Hundes wichtiger als
das Fell? Sind ihm Gangwerk wichtiger als Zähne?
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Natürlich ist der Besuch einer Hundeausstellung
für Zwei - und Vierbeiner eine Belastung. Eine belebte Innenstadt
ist eine Belastung, Welpenspieltage oder ein Hundekurs sind eine Belastung,
ein Agilityturnier und die Fahrt in den Urlaub sind eine Belastung.
Auf die Belastung kommt es aber gerade an, denn Stress, sofern er
für unseren Hund positiv erlebt wird, ist für die erfolgreiche
Hundeentwicklung eine entscheidende Voraussetzung!
Auf der Ausstellung sind Frauchen und Herrchen dabei, es gibt diverse
Leckerlis als Belohnung und für das Laufen im Ring auch ein dickes
Lob - richtig angegangen gehören Besuche auf Hundeausstellungen
zu den besten Übungen für unsere Vierbeiner.
Was ist...?
Im folgenden sollen die auf Ausstellungen häufig
verwendeten Fachbegriffe und Abkürzungen etwas näher erläutert
werden.
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BOB
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Best of Breed - bester Hund der Rasse (Es kann nur einen geben
- Rüde oder Hündin). Die Auswahl fällt im Vergleich
der erstplazierten Hunde aus den einzelnen Klassen
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BOS
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Best opposite sex - der beste Hund des anderen Geschlechts
(wenn der BOB-Hund eine Hündin ist, ist der BOS-Hund der
beste Rüde)
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BIG
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Best in Group - bester Hund aus seiner Gruppe (FCI - Einteilung),
bei Tollern ist das die Gruppe 8. Die Auswahl findet aus den
BOB-Hunden der jeweiligen Gruppe statt.
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BIS
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Best in Show - bester Hund der Ausstellung. Die Auswahl findet
aus den BIG-Hunden, bzw. bei mehrtägigen Schauen zwischen
den Tagessiegern statt.
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CACIB
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Anwartschaft auf den Titel "Internationaler Schönheitschampion"
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CAC
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Anwartschaft auf den nationalen Titel "Deutscher Champion
(VDH)" bzw. "Deutscher Champion (DRC)"
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V, sg, g
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Formwertnoten
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Was sind denn 'Klassen'?
Auf einer Ausstellung werden die Hunde nach Rüde
und Hündinnen getrennt in verschiedenen Klassen gerichtet. Die
einzelnen Klassen unterscheiden nach Alter und Qualifikation des Hundes.
Jüngstenklasse:
Hunde, die mindestens sechs Monate bis maximal neun Monate alt sind.
Jugendklasse:
Hunde, die am Tag der Zuchtschau mindesten neun Monate und einen Tag
und maximal 18 Monate alt sind.
Bei Spezialzuchtschauen des DRC gibt es eine Besonderheit:
Es gibt eine Jugendklasse A (9 - 15 Monate) und eine Jugendklasse
B (15 - 24 Monate). Toller zwischen 18 und 24 Monaten können
also wahlweise in der Jugendklasse B oder der Offenen Klasse ausgestellt
werden.
Offene Klasse:
Hunde, die am Tag der Zuchtschau mindestens 15 Monate alt sind und
in der Champion-, Arbeitshunde- oder Ehrenklasse nicht startberechtigt
sind.
Gebrauchshundeklasse:
Hunde, die eine vom zuständigen Rassehundezuchtverein, in Deutschland
der DRC, vorgegebene Arbeitsprüfung erfolgreich abgelegt haben.
Championklasse:
Hunde, die am Tag der Zuchtschau mindestens 15 Monate alt sind und
bis zum Meldeschluß einen qualifizierenden Titel nachweisen
können. Solche Titel sind Nationale Championate, aber auch Einzeltitel
in den jeweiligen Ländern (in Deutschland: Bundessieger oder
VDH-Europasieger)
Ehrenklasse:
Hunde, denen bis zum offiziellen Meldeschluß von der FCI der
Titel "Internationaler Schönheitschampion" zuerkannt
wurde.
Welche Noten gibt es?
Formwertnoten und Beurteilung (§ 7 VDH-Zuchtrichter-Ordnung):
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1. Der Zuchtrichter kann die folgenden Formwertnoten vergeben:
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vorzüglich = excellent (v)
sehr gut = very good (sg)
gut = good (g)
genügend = sufficient (gg)
nicht genügend = insufficient (ng)
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In der Jüngstenklasse kann vergeben werden:
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vielversprechend = very promising (vv)
versprechend = promising (v)
wenig versprechend = not promising (wv)
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"vorzüglich" darf nur einem Hunde zuerkannt
werden, der dem Idealstandard der Rasse sehr nahe kommt, in ausgezeichneter
Verfassung vorgeführt wird, ein harmonisches, ausgeglichenes
Wesen ausstrahlt, "Klasse" und eine hervorragende Haltung
hat. Seine überlegenen Eigenschaften seiner Rasse gegenüber
werden kleine Unvollkommenheiten vergessen machen, aber er wird die
typischen Merkmale seines Geschlechts besitzen.
"sehr gut" wird nur einem Hund zuerkannt, der die typischen
Merkmale seiner Rasse besitzt, von ausgeglichenen Proportionen und
in guter Verfassung ist. Man wird ihm einige verzeihliche Fehler nachsehen,
jedoch keine morphologischen. Dieses Prädikat kann nur einem
Klassehund verliehen werden.
"gut" ist einem Hund zu erteilen, welcher die Hauptmerkmale
seiner Rasse besitzt, aber Fehler aufweist, unter der Bedingung, daß
diese nicht verborgen werden.
"genügend" erhält ein Hund, der seinem Rassetyp
genügend entspricht, ohne dessen allgemein bekannte Eigenschaften
zu besitzen bzw. dessen körperliche Verfassung zu wünschen
übrig läßt.
"nicht genügend" erhält ein Hund, der nicht dem
durch den Standard vorgeschriebenen Typ entspricht, ein eindeutig
nicht standardgemäßes Verhalten zeigt, mit einem Hodenfehler
behaftet ist, einen erheblichen Zahnfehler oder eine Kieferanomalie
aufweist, einen Farb- und/oder Haarfehler hat oder weitere im Standard
erwähnte schweren oder disqualifizierenden Fehler aufweist. Dieser
Formwert ist ferner dem Hund zuzuerkennen, der seinem Rassemerkmal
so wenig entspricht, daß die Gesundheit des Hundes beeinträchtigt
ist. .
Ohne Bewertung ("disqualifiziert") darf nur der Hund aus
dem Ring entlassen werden, dessen Gangwerk, Gebäude, Gebiß,
Haarkleid, Hoden, Rute usw. nicht durch den Zuchtrichter kontrolliert
werden kann oder wenn sich am vorgeführten Hund Spuren von Eingriffen
oder Behandlungen feststellen lassen, die einen Täuschungsversuch
wahrscheinlich machen. Dasselbe gilt, wenn der Zuchtrichter feststellt,
daß ein operativer Eingriff am Hund vorgenommen wurde (z.B.
Lid-, Ohr-, Rutenkorrektur), der über die ursprüngliche
Beschaffenheit hinwegtäuscht. Der Grund für die Beurteilung
"ohne Bewertung" ist im Richterbericht anzugeben.
Platzierungen (§§ 19, 20 VDH-Zuchtschau-Ordnung)
Die besten vier Hunde einer Klasse sind vom Zuchtrichter
zu platzieren (1. - 4. Platz), sofern diese mindestens die Formwertnote
"Sehr Gut" erhalten haben
Wird ein Hund in den Ring gebracht, nachdem einer der Hunde der betreffenden
Klasse bereits platziert ist, so scheidet er für die Platzierung
aus. Er kann nur noch eine Formwertnote erhalten.
Als Kombination aus Formwertnote und Platzierung ergibt
sich die Bewertung.
Zum Beispiel: V 1 - V 2 - V 3 - V 4 - V - SG...
oder SG 1 - SG 2
nicht jedoch: SG 1 - V 2 - SG 3
Anwartschaften
1. CACIB (Certificat dAptitude au Championnat
International de Beauté - Anwartschaft auf den Titel "Internationaler
Schönheitschampion")
Das CACIB kann nur in der Championklasse, der Offenen Klasse oder
der Gebrauchshundeklasse vergeben werden. Das Mindestalter des Hundes
muss 15 Monate betragen. Die Vergabe des CACIB liegt im Ermessen des
Richters.
Vom Bewertungsrichter kann vorgeschlagen werden:
CACIB: Der beste Rüde und die beste Hündin einer Rasse,
wenn diese mit "Vorzüglich I" bewertet sind, unabhängig
von der Zahl der Konkurrenten.
CACIB-Reserve: Der zweitbeste Rüde und die zweitbeste
Hündin einer Rasse, wenn sie mit "Vorzüglich II"
bewertet sind. Der CACIB-Reserve-Hund kann aufrücken und auch
das CACIB bestätigt bekommen, wenn er am Ausstellungstage mindestens
15 Monate alt war und überprüft wurde, daß der in
Vorschlag gebrachte CACIB-Hund an diesem Ausstellungstage bereits
den Titel "Internationaler Schönheitschampion" von
der FCI zuerkannt bekommen hat.
Ebenfalls kann der CACIB-Reserve-Hund aufrücken, wenn der CACIB-Hund
am Tag der Ausstellung noch nicht 15 Monate alt war oder sonstige
Bedingungen nicht erfüllt hatte.
Über die endgültige Zuerkennung des CACIB
und des Titels "Internationaler Schönheitschampion"
entscheidet die FCI nach den gültigen Bestimmungen.
2. CAC-VDH (Anwartschaft auf den Titel "Deutscher Champion
(VDH)")
Die Anwartschaften werden in der Offenen-, Champion- und Gebrauchshundeklasse
- für Rüden und Hündinnen getrennt - in Wettbewerb
gestellt.
Für den zweitbesten Rüden und für die zweitbeste Hündin
jeder Klasse kann die Reserve-Anwartschaft vergeben werden.
Die Vergabe liegt in jedem Falle im Ermessen des Zuchtrichters.
Entsprechendes gilt für die CAC des DRC. Anders
als beim CAC-VDH gibt es hier auch eine Jugend-CAC. Der beste Hund
der Jugendklasse A tritt gegen den besten Hund der Jugendklasse B
an, der Sieger kann das Jugend-CAC erhalten.
Titel
1. "Internationaler Schönheitschampion"
Voraussetzung für die Vergabe des Titels "Internationaler
Schönheitschampion" sind vier durch die FCI bestätigte
CACIB. Diese müssen unter mind. drei verschiedenen Richtern in
mind. drei verschiedenen Ländern erworben werden. Davon einmal
im Heimatland des Hundeeigentümers oder im Ursprungsland der
Rasse. Zwischen dem ersten und dem letzten CACIB muß ein zeitlicher
Zwischenraum von mindestens einem Jahr liegen.
Für die Zuerkennung durch die FCI müssen der
VDH-Geschäftsstelle die folgenden Unterlagen eingereicht werden:
Vier CACIB-Vorschlagskarten;
Fotokopie einer Ahnentafel des für den Titel vorgesehenen Hundes
Für Hunde, die Arbeitsprüfungen unterworfen
sind, gelten Sonderregeln.
2. "Deutscher Champion (VDH)"
Der Titel "Deutscher Champion (VDH)" wird
an Rassehunde verliehen, wenn diese für vier Anwartschaften auf
den Titel "Deutscher Champion (VDH)" vorgeschlagen wurden
und die Vorschläge durch die VDH-Geschäftsstelle bestätigt
worden sind.
Der Titel wird verliehen, wenn
4 bestätigte Anwartschaften von CACIB-Zuchtschauen
nachgewiesen werden,
oder
3 bestätigte Anwartschaften von CACIB-Zuchtschauen und 1 bestätigte
Anwartschaft von einer allgemeinen Rassehundezuchtschau nachgewiesen
werden
oder
3 bestätigte Anwartschaften von CACIB-Zuchtschauen und 1 bestätigte
Anwartschaft von einer durch den VDH geschützten Spezialzuchtschau
nachgewiesen werden
oder
2 bestätigte Anwartschaften von CACIB-Zuchtschauen und 2 bestätigte
Anwartschaften von durch den VDH geschützten Spezialzuchtschauen
nachgewiesen werden.
Zwischen der ersten und der letzten Anwartschaft muß ein zeitlicher
Mindestzwischenraum von 12 Monaten und einem Tag liegen.
Die Anwartschaften müssen unter mindestens drei verschiedenen
Zuchtrichtern erworben sein.
Sobald diese Voraussetzungen erfüllt sind, kann
der Eigentümer des Hundes Antrag auf Verleihung des Titels "Deutscher
Champion (VDH)" bei der VDH-Geschäftsstelle stellen. Dazu
sind die vier bestätigten Anwartschaften sowie eine Fotokopie
der Ahnentafel vorzulegen.
3. "Deutscher Champion (DRC)"
Zum Erwerb des Titels Deutscher Champion (DRC) sind
4 errungene Anwartschaften (CAC) unter drei verschiedenen Richtern
erforderlich. Die Voraussetzungen für die Zuerkennung des Titels
sind erfüllt, wenn:
4 Anwartschaften auf einer Spezialzuchtschau erworben
werden oder
2 Anwartschaften auf einer Spezialzuchtschau und
2 Anwartschaften auf einer CACIB-Ausstellung erworben werden.
Ein CAC-Deutscher Champion VDH (neutrales CAC) wird
anerkannt. Zwischen der ersten und der letzten Anwartschaft muss ein
zeitlicher Mindestzwischenraum von 12 Monaten und einem Tag liegen.
4. "Deutscher Jugendchampion (DRC)"
Anwartschaften auf den "Deutschen Jugendchampion"
können bei Spezialzuchtschauen und CACIB-Ausstellungen mit angegliederten
Sonderschauen vergeben werden (bei CACIB-Ausstellungen mit angegliederter
Sonderschau von 9 - 18 Monate, bei Spezialzuchtschauen des DRC von
9 - 24 Monate). Für die Verleihung des Titels "Deutscher
Jugendchampion" sind 3 CAC unter drei verschiedenen Richtern
erforderlich. Vergabebedingungen der Anwartschaften CAC Jugend und
CAC Jugend Reserve ist mindestens die Formwertnote "vorzüglich".
Näheres zur Vergabe der Titel finden Sie auf der DRC-Site.